1. Badplanung
  2. Inspiration

Renovierungsstory von ZWEI Design

Talitha und Michael Bainbridge von ZWEI Design haben einen Bungalow aus den 70er-Jahren in eine stylishe Wohlfühloase verwandelt.

Nach einem Jahr der harten Arbeit sind sie stolz und lassen Familie und Freunde gerne einen Blick in ihr neues Bad werfen.

Text:Talitha Bainbridge
share

Das Bad: der Ort, an dem Routine, Qualität und Wohlfühlmomente ein Zuhause finden.

Wer hätte gedacht, dass nach einem Jahr der Renovierung unser Bad endlich eine Wohlfühloase sein würde?

Angefangen hat unsere Renovierungsstory Ende 2019, nachdem wir für einige Monate Ausschau nach einer passenden Immobilie für unsere zukünftige Familie gehalten hatten. Als „Liebe auf den ersten Blick“ würde ich meinen ersten Eindruck von unserem zukünftigen Bungalow aus den 70er-Jahren nicht unbedingt beschreiben. Mein Mann war bei der Erstbesichtigung sogar ohne mich vor Ort und war ganz begeistert von dem „Potenzial“, das der Bungalow mit sich brachte. Wie recht er behalten sollte...

Talitha und Michael Bainbridge von ZWEI Design haben einen Bungalow aus den 70er-Jahren in eine stylische Wohlfühloase verwandelt.

Talitha Bainbridge

„Für mich gab es aber auch erst mal ein paar Fragezeichen: Der Bungalow war alles andere als schön anzusehen. “

Eine ruhige Lage, ein großes Grundstück und die Holzbauweise ließen meinen amerikanischen Mann aufgrund des für seine Heimat typischen Baustils in Nostalgie schwelgen. Auch die bodenebene Architektur des Bungalows war schon immer ein Wunsch meines Mannes gewesen.
Ein Fertighaus aus den 70er-Jahren, bei dem noch viele Materialien im Originalzustand waren. Vom Grundriss her war der Bungalow jedoch gar nicht so schlecht geschnitten. Er hatte 3 Schlafzimmer, 2 Bäder und einen großen Ess-Wohn-Bereich sowie eine separate Küche. Auch der L-Schnitt des Hauses gefiel mir gut. Anfangs war ich sehr hin- und hergerissen, was den Kauf des Bungalows anging. Doch er wuchs mir immer mehr ans Herz und auch ich erkannte die vielen Möglichkeiten. Da der Immobilienmarkt allerdings, wie in vielen Städten, sehr umkämpft ist, hatten wir wenig Zeit, uns lange Gedanken zu machen, und mussten uns ziemlich schnell und aus dem Bauch heraus entscheiden. Unter 60 Mitbewerbern haben wir es irgendwie geschafft und durften voller Vorfreude unseren Bungalow kaufen.

Wir haben uns bewusst dazu entschlossen, einen Bungalow zu renovieren und nicht neu zu bauen. Der Hintergrund hierfür ist, dass die Baubranche eine der am meisten Müll produzierenden Branchen ist. Billig produzierte Materialien und der „schnelle“ Austausch von Produkten treiben diese negative Entwicklung an. Unser Ansatz ist daher, weniger Abfall zu generieren, was für uns ein praktikabler und sinnvoller Weg der Nachhaltigkeit ist. Wir haben darauf geachtet, dass so gut wie alle Produkte, die wir neu in unserem Haus verbauen, erstens qualitativ hochwertig und dadurch langlebig sind und sich zweitens bei einer späteren Entfernung gut entsorgen oder sogar recyceln lassen. Wir haben uns daher unter anderem für einen Holzboden ohne Plastikanteil, Steinfliesen, Holz und Keramik in der Küche und eben für das kreislauffähige Material Stahl-Emaille in den Bädern entschieden.

Gerade in Momenten, in denen die Nerven blank liegen, ist eine warme Dusche die verdiente Wohltat nach einem langen Tag. Auf diese Dusche mussten wir nun ein gutes Jahr warten. Aber das Warten hat sich mehr als gelohnt. Denn von den braun-beigen 70er-Jahre-Fliesen über eine kleine Duschnische mit braunen Hartplastiktüren bis hin zum braunen, alten Waschtisch: Unser altes Familienbad war alles andere als ein Wohlfühlort. Die Lust, sich darin zurechtzumachen, war gleich null. Bevor wir unser Haus gekauft haben, wussten wir, dass das Familienbad ein komplettes Make-over braucht. Wir wollten ein gemütliches, luxuriöses und großzügiges Familienbad, das nicht nur Mittel zum Zweck ist, sondern zum Highlight des Tages werden kann.

Das Design war klar: Wir wollten ein warmes, gemütliches und hochwertiges Design mittels großflächiger Fliesen mit etwas Struktur, einem Holztisch aus Eiche, goldenen und beigen Akzenten und hochwertigen weißen Badobjekten. Dabei war uns die Nachhaltigkeit der Materialien, die wir verwenden, sehr wichtig. Deswegen fiel die Wahl bei den Badobjekten auf KALDEWEI. Nachdem wir KALDEWEI als Marke kennenlernen durften, haben uns das Design der Produkte, die Qualität des Materials Stahl-Emaille sowie die Art der Produktion sofort überzeugt. Wir haben uns für die MIENA Waschtische, die NEXSYS Duschfläche und den CONO Wand-Handwaschtisch für das Gästebad entschieden. Uns war vor allem bei der Dusche wichtig, eine Duschfläche zu nutzen. Aus Hygienegründen wollten wir auf keinen Fall einen durchgefliesten Duschbereich, sondern eine fugenlose und pflegeleichte Oberfläche.

Neben dem schlichten und formschönen Design waren uns vor allem die Qualität und die damit verbundene Langlebigkeit der Produkte wichtig. Uns war klar, dass wir ein Bad gestalten wollten, das zeitlos schön ist und das wir nicht nach ein paar Jahren erneut renovieren müssen.

Anders als es oft bei Badkeramik der Fall ist, sind die KALDEWEI Produkte aus Stahl-Emaille gefertigt. Das Wort allein weist auf Stabilität und Robustheit hin. Stahl-Emaille besteht nämlich aus Stahl und Glas. Zwei Materialien, die auf der einen Seite sehr strapazierfähig sind und auf der anderen Seite als natürliche Rohstoffe den tollen Mehrwert der Nachhaltigkeit mit sich bringen. Denn Stahl-Emaille lässt sich zu 100% recyceln. Schon bei der Herstellung seiner Stahl-Emaille nutzt KALDEWEI 20% wiederverwerteten Stahl.

Klein, aber oho: Das Gästebad setzt in edlem Grün einen ganz bewussten Designakzent mit dem CONO Handwaschtisch.

Zum Cono Waschtisch

Zeitlos schön: Im Masterbad haben zwei MIENA Waschtischschalen ihr Zuhause gefunden.

Zur Miena

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass wir mit großer Freude und gutem Gewissen täglich unser Bad genießen. Nach einem Jahr der harten Arbeit sind wir auch ein bisschen stolz auf das, was wir geschaffen haben, und lassen Familie und Freunde gerne mal einen Blick in unser Bad werfen – und es gelegentlich auch nutzen. :)