Inszenierung

OLAFUR ELIASSON:
DER SONNEN-BOTSCHAFTER.

Ein leuchtendes Beispiel: Olafur Eliasson, Nummer 14 auf der internationalen Liste der bedeutendsten Künstler, bringt mit einer guten Idee Licht in die Welt.

Installation „The Weather Project“ von Olafur Eliasson in der Tate Modern.
Foto: Peter Marlow/Magnum Photos/Agentur Focus
Text:Antje Wewer
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THE WEATHER PROJECT
2003 ließ Olafur Eliasson in der Londoner Tate Modern die Sonne aufgehen. „The weather project“ zählt zu den berühmtesten Kunstwerken, die an diesem ungewöhnlichen Ausstellungsort gezeigt wurden.

LICHT IST – neben anderen physikalischen Phänomenen der Natur – eines der großen künstlerischen Leitthemen von Olafur Eliasson, mit denen er seine Ausstellungen in den größten Kunstmuseen der Welt bespielt. Irritationen mit gelbem Monofrequenzlicht im österreichischen Prinz Eugen Palais, durch das man plötzlich nur noch schwarz-weiß sehen kann und viel mehr Details wahrnimmt. Oder ein „Green Light Workshop“ auf der Kunst Biennale in Venedig, in dem Flüchtlinge gemeinsam mit anderen Besuchern grüne Leuchtenmodule zusammenbauten.

Ein internationaler Höhepunkt seines Schaffens war 2003 das Werk „The weather project“ in der Turbinenhalle der Londoner Tate Modern. Für diese Arbeit baute Eliasson eine gigantische künstliche Sonne aus Monofrequenzlampen, ließ Nebel aufsteigen und vergrößerte den sowieso schon riesigen Raum, indem er Spiegel an der Decke anbrachte. 

Der Künstler Olafur Eliasson.
Foto: Wolfgang Stahr/laif

Olafur Eliasson, geboren 1967 in Dänemark, wuchs in Island auf und studierte an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Aus Beschäftigung des Künstlers mit dem Phänomen Licht entstand in seinem Berliner Studio am Prenzlauer Berg sogar eine konkrete Mission. Zusammen mit dem Ingenieur Frederik Ottesen entwickelte Olafur Eliasson die Solarlampen „Little Sun“ und „Little Sun Diamond“, die Menschen ohne Stromnetz mit Licht versorgen sollen und gleichzeitig kleine Kunstwerke sind, die unter anderem in Museumsshops verkauft werden.

Das erste afrikanische Land, in dem die beiden Gründer 2012 ihre Idee vorstellten, war Äthiopien. Zu diesem Land hat Eliasson eine besondere Verbindung, denn von dort stammen seine beiden Adoptivkinder.

Er weiß, wie viele Kinder abends neben giftigen Petroleumlampen ihre Hausaufgaben machen müssen, und schätzt die Schönheit des Landes: „In Subsahara-Afrika wird es abends auf einen Schlag dunkel, eine Dämmerungsphase gibt es quasi nicht“, erzählt der Künstler. „Die Welt ist plötzlich tiefschwarz, und das ist wunderschön, aber man sieht eben absolut nichts mehr.“

Eine kleine Lampe kann da schon einen großen Unterschied machen. 

Olafur Eliasson

„Wer verstehen will, was Atmosphäre ist und was diese ausmacht, kann dieses Phänomen nicht von der Frage der Wahrnehmung trennen.“

Olafur Eliasson mit der Solarleuchte „Little Sun Diamond“
Foto: Maria del Pilar Garcia Ayensa/Studio Olafur Eliasson

Olafur Eliasson mit der „Little Sun Diamond“. Jeder Kauf dieser Solarleuchten sponsert den günstigen Preis, zu dem sie Menschen ohne Zugang zur Elektrizität angeboten werden. Mehr Infos: www.littlesun.com.

LICHT IST ZU KOSTBAR,
UM ES ZU VERSCHWENDEN.

Über Licht zu verfügen – für uns eine Selbstverständlichkeit. Dabei ist sein Wirken noch genauso bedeutend wie eh und je: Licht erhellt das, was uns wichtig ist. Den Weg voraus, die Hauptperson auf der Bühne, das Sehenswürdige. Objekte aus KALDEWEI Stahl-Email erwidern diese erfahrene Gunst, indem sie in edlem Glanz erstrahlen. Und schon hat sich der Lichteinsatz gelohnt.

Foto: Evelyn Dragan

Erstrahlen in jedem Licht:

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